ECKERT

MATTHIAS


theaterworkshops head

für Lehrer/innen, Erzieher/innen, Sozialarbeiter/innen

Theatersport ist Improvisationstheater ohne vorgegebene Rollen und ohne festgelegt Texte.

Theatersport basiert auf Ideen und Improvisationstechniken des engl. Regisseurs und Dramatikers Keith Johnstone. Rechte: Keith Johnstone, Calgary, Kanada Deutscher Erfinder des Theatersports: Volker Quandt, Harlekin Theater, Tübingen 

Warum und wozu Theatersport?

  • Vor allem Für Jugendliche, aber auch für Erwachsene bietet Theatersport die Möglichkeit einen Zugang zum Theater zu finden und Spaß daran zu haben
  • Das Publikum kann aktiv an der Theatervorstellung teilnehmen. Es kann Handlungen bestimmen und Darbietungen bewerten.
  • Ziel des Theatersports ist es, Theater durchschaubar zu machen und die Trennung zwischen Zuschauerraum und Bühne aufzuheben.
  • In Schulen, Ausbildungsbetrieben und sozialen Einrichtungen für Jugendliche kann Themenarbeit geleistet werden, ohne mit „erhobenem Zeigefinger“ in vorbereiteten Stücken „künstlich“ aktuelle Bezüge herzustellen.

Bei einem Theatersport-Workshop sind alle Teilnehmer/innen sowohl Schauspieler als auch Zuschauer. Diese Tatsache und die Vorgabe, das es kein Falsch und kein Richtig vermittelt den Teilnehmer/innen schnell das Gefühl, sich in einem „geschützten Rahmen“ zu befinden, was die Entdeckung der eigenen Kreativität fördert.

Jeux Dramatiques ist

  • Ausdrucksspiel aus dem Erleben
  • Entdecken und Wachrufen unserer schlummernden schöpferischen Fähigkeiten
  • Ein Mittel, inneres Erleben, Stimmungen und Gefühle spielerisch auszudrücken
  • Eine Möglichkeit zur Selbstentfaltung und Lebenshilfe
  • Eine Methode für Erziehung, Unterricht und Therapie


Die Methode
Der Weg geht über die Identifikation mit einer selbstgewählten Rolle und das spontane Darstellen von Spielideen. Die Spieler/innen gestalten nach eigenen Vorstellungen, Bildern und Lebensprozesse aus Natur und Alltag. Sie verkörpern z. Bsp. Menschen, Tiere, Wesen aus der Phantasie, Pflanzen und Naturelemente. Das Spielgeschehen wir angeregt und begleitet von literarischen Texten (Kurzgeschichten, Märchen, Gedichte, selbstgeschrieben Text, etc.) welche ein/e Sprecher/in zum Spiel liest.
Hilfsmittel sind Musik, Tücher, Papier, Verkleiden, Malen, etc.
Jeux Dramatiques verlangt kein Vorwissen und keine Fertigkeiten. Es gibt kein Auswendiglernen, keine Proben und keine Spieltechnik. 
Spielaufbau und Prozess
In vorbereiteten Übungen und einstiegsspielen werden die Sinne und andere Erlebnisbereiche angeregt. Dieses Besinnen auf sich selbst führt die Spieler/innen zu einer intuitiven Rollenwahl mit Fragen: „Was möchte ich sein“, „Wo möchte ich sein“, „Was möchte ich machen“ 
Während des Spiels brauchen die Spieler/innen nicht zu reden und können somit ihre Rolle von innen her gestalten.